Montag, 10. April 2017

Ich vermisse und ich liebe Dich, mein Sternenkind. Oder: Ein Jahr danach.

Ich vermisse und ich liebe Dich, mein Sternenkind. Oder: Ein Jahr danach. Sternenkinder Sterneneltern Fehlgeburt verwaiste Eltern Rückschau Trauer Erinnerung Verlust Leben Liebe Gedenken

Moin, Ihr Lieben!
 
Es ist jetzt ein Jahr her, dass wir unser Küstenmini, unser geliebtes Sternenkind, verloren haben. Ein Jahr voller Trauer, ein Jahr voller Erinnerungen, ein Jahr aber auch voller Leben und Liebe. Nachdem ich drei Monate nichts zum Thema Sternenkinder geschrieben habe, vielleicht auch nicht schreiben konnte, möchte ich heute innehalten und auf das vergangene Jahr zurückblicken.
 
Der folgende Text ist sehr emotional. Er ist mir wichtig, aber ich bin Euch nicht böse, wenn Ihr ihn nicht lest. Bitte tut nur das, was Euch gut tut.
 
***
Ich vermisse und ich liebe Dich, mein Sternenkind. Oder: Ein Jahr danach. Sternenkinder Sterneneltern Fehlgeburt verwaiste Eltern Rückschau Trauer Erinnerung Verlust Leben Liebe Gedenken

Ich vermisse und ich liebe Dich, mein Sternenkind. Oder: Ein Jahr danach.
 
Ein Jahr ist kein Jahr
 
Es ist spät abends, ich sitze im Auto und weine. Ich bin auf dem Weg zu meinem Lieblingschor. Die Musik ist laut und trägt mich. Ich bin allein. Meine Küstenkinder schlafen zu Hause friedlich in ihren Betten, müde und ausgetobt nach einem langen Tag am Strand.
 
Ich bin so froh und dankbar, dass ich die beiden habe, genieße die Ausflüge, Abenteuer und unser Leben mit ihnen, besonders jetzt, wo es Frühling wird und wir noch mehr als sonst draußen unterwegs sind.

Ihnen gehören meine Tage. Dir, mein Sternenkind, meine Nächte.

Denn nachts, wenn es ruhig wird, denke ich an Dich. Nachts, wenn ich schlafe, träume ich von Dir. Und wenn ich plötzlich aufwache, frage ich mich noch immer, jedes einzelne Mal, warum Du nicht neben mir liegst.
 
Wo bist Du bloß? Ich vermisse Dich so sehr. Ich vermisse das Gefühl, Dich in meinem Bauch zu tragen, vermisse Deinen kleinen, warmen Körper, den ich nie halten durfte. Ich vermisse es, Deine dichten dunklen Haare zu streicheln, die ich nur in meinen Träumen gesehen habe.
 
Es ist jetzt ein Jahr her, dass wir Dich verloren haben. Manchmal kommt es mir vor, als sei es gestern gewesen, so scharf ist der Schmerz tief in mir drin. Ein Jahr, in dem Du nicht bei uns warst, in dem wir Dich nicht haben zur Welt kommen und aufwachsen sehen. Ein Jahr, in dem Dein Fehlen stets präsent war, eine Abwesenheit inmitten unseres prallen vollen Lebens.

Ich vermisse Dich, und doch müssen, doch wollen wir weiterleben.
 
*
Ein Jahr ist ein Jahr
 
Ja, weiterleben, unser Leben und das unserer geliebten Küstenkinder, denn natürlich leben wir, wir anderen Vier. Wenn ich das schreibe und leise vor mich hinspreche, hört es sich komisch an, aber so ist es. In diesem einen Jahr haben wir gelebt, geliebt und gelacht. Das alles ging, das alles geht tatsächlich, geht wieder, auch ohne Dich.
 
Und mit Dir. Denn wir waren unzählige Male am Grab, haben Dir Blumen gebracht, Kastanien, Weihnachtssterne, Luftballons, Stöcke, Sand vom Strand und vieles mehr. Haben mit Dir gesprochen, dort und auch sonst, wo wir Dich nahe gefühlt haben.
 
Jedesmal, wenn ich einen Regenbogen sehe, muss ich an Dich denken. Und jedesmal, wenn Heißluftballons in den Sommerhimmel steigen. Wenn die Möwen schreien oder die Sterne am Himmel besonders hell scheinen. Und wenn ein Schiff zu einer weiten Fahrt übers Meer aufbricht.
 
Doch inzwischen denke ich nicht mehr nur an Dich in dem kleinen Grab, das ich selber zugeschüttet habe; das Schlimmste, was ich je machen musste. Ich denke auch an die Ballons, die wir in den Himmel haben steigen lassen und über die sich unsere Küstenkinder, Deine Geschwister, so gefreut haben, dass wir uns dann doch ein kleines bisschen mitgefreut haben.

Ich denke nicht mehr nur an den leeren Bauch, in dem Du nicht mehr wohnst. Sondern auch an den vollen, an den, in dem Du, zumindest eine Zeit lang, geborgen wachsen konntest. Nicht mehr nur an die Trauer, sondern auch an die Freude, unsere riesige Vorfreude damals, und an die Liebe zu Dir.

Dann bin ich dankbar, dass Du bei uns warst, auch wenn ich Dich immer noch unglaublich vermisse.

*
 Ein nächstes Jahr?
 
Die Liebe, das Vermissen - und dann? Was kommt als nächstes? Dein erster Geburtstag? Vor dem habe ich Angst. Wahrscheinlich geht es vielen Eltern von Sternenkindern so, oder? Ich weiß nicht genau, was ich dann fühlen, was ich dann tun werde. Vielleicht muss ich das aber jetzt auch noch gar nicht.
 
Was ich weiß ist, dass ich nicht mehr so viel weine. Na gut, jetzt schon. Aber nicht mehr jeden Abend von Acht bis Mitternacht.
 
Ich habe auch nicht mehr so viel Angst davor, zu Deinem Grab zu gehen; ich freue mich eigentlich eher darauf. Meist gehe ich mit Deinen Geschwistern zusammen hin, sie mögen unsere Ausflüge auf den großen grünen Friedhof sogar sehr.

Oft nicke ich Dir in Gedanken zu oder lächle mit Dir im Stillen, wenn etwas passiert, das mich an Dich erinnert. Jedoch nicht mehr so oft wie am Anfang; ich merke, dass es weniger wird. Vermisst Du mich dann auch? Wie ist das für Dich?

Und wie wird es sein, wenn wir, falls wir, noch ein Baby bekommen? Ja, ich könnte mir inzwischen tatsächlich vorstellen, dass in meinem leeren, ungeliebten Bauch eines Tages wieder ein Kind heranwächst. Nicht Du in neuer Gestalt, sondern ein Geschwisterchen von Dir. Ich wünsche es mir sogar; wir haben das, was man einen Kinderwunsch nennt. Und ich hoffe, bete, dass wir das Kleine dann tatsächlich gesund und munter im Arm halten dürfen. Ich hoffe, dass ich dann nicht zu viel Angst haben werde, wenigstens nicht die ganze Zeit. Doch auch das weiß ich nicht.
 
Was ich jedoch ganz fest, tief in mir drinnen weiß: Dass ich Dich liebe und Dich immer lieben werde. Und das wird sich nicht ändern, egal, wie die Zukunft aussieht! Du bist mein Baby, mein geliebtes Küstensternchen, und wirst es immer bleiben.

Und noch etwas weiß ich: Ich bin nicht allein, nicht wirklich allein. Denn Du bist bei mir, wo immer ich auch bin, wohin immer ich auch fahre. Ich trage Dich in meinem Herzen, mein Sternenkind.
 
Ich weine, aber wir sind eins. Alles wird irgendwie gut.
 
***
Ihr Lieben, besonders Ihr anderen Sternenmamis und -papis, fühlt Euch gedrückt! Und wenn Ihr mögt, drückt Ihr mich auch.
 
Ahoi,
 
Eure Küstenmami


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Kommentare :

  1. Liebe Katja, das Gast du ganz toll geschrieben. Unser Sternenkind felix wäre am 16.4. ein Jahr alt geworden...Liebe Grüße, Jennifer

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    1. Das tut mir sehr Leid.Felix ist so ein schöner Name.Ich fühle mit dir .Unser Henry hätte wenige Tage vor Felix Geburtstag gehabt

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    2. Liebe Jennifer, das tut mir so leid! Fühl Dich umarmt, wenn Du magst <3

      Ganz liebe Grüße
      Küstenmami

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    3. Liebe Mary,

      ach, gerade am Geburtstag ist es sicher unglaublich schwer, davor fürchte ich mich auch schon. Ich fühle mit Euch! Und Henry ist auch ein wunderschöner Name...

      Viele liebe Grüße
      Küstenmami

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  2. Am 25.4. wäre mein Sternenkind 18.....volljährig, endlich erwachsen, Führerschein........Man wird immer daran denken.LG Jessica Wolfrum

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    1. 18 Jahre alt, oh Mann, und da fehlt ein ganzes Leben, das so schön und voll sein könnte... Du hast recht, das kann man nie vergessen!

      Fühl Dich umarmt
      Deine Küstenmami

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  3. Fühl dich gedrückt ❤❤❤

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  4. Das hast Du wunderbar geschrieben. Unsere Juna ist am 10.2.2016 in der 39. Woche still geboren. Der Schmerz ist immer wieder unerträglich. Ich liebe sie so sehr. Und ich bin unendlich stolz auf sie. Mein wunderschönes Mädchen. Fühlt Dich unbekannterweise gedrückt.

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    1. Danke, ich drücke Dich zurück, wenn Du magst! "Juna" hat so einen zauberhaften Klang, sie war bestimmt ein tolles Mädchen. Es tut mir so leid für Euch!!!

      Ganz liebe Grüße
      Eure Küstenmami

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    2. Danke. Juna bedeutet "die Gewünschte/die Ersehhnte". Und das war sie.

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  5. Fühl Dich ganz feste gedrückt...auch Deine Familie! Am 10.Mai wäre unser Sternenhimmel zur Welt gekommen. Ich habe heute schon Angst vor diesem Tag :(
    und auch bei uns ist da der Kinderwunsch.. Und gleichzeitig die Angst, dass es wieder passiert...wieder Tränen, Verlust, Trauer...

    Wie gesagt, fühl dich unbekannterweise ganz feste gedrückt :*

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    1. Ja, das kann ich verstehen, all diese besonderen Tage sind schrecklich schwer, vor allem der Geburtstermin. Fühl Dich umarmt, ich schicke Dir ganz viel Kraft!

      Die Angst bleibt, denke ich, und doch mag ich die Hoffnung nicht aufgeben... Ich drücke Euch feste die Daumen, dass es bald wieder klappt!!!

      Alles Liebe
      Küstenmami

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    2. Vielen lieben Dank, du Liebe!
      Ich wünsche Euch auch alles Glück der Welt!!

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  6. Ich sende dir eine Umarmung. Irgendwann dieser Tage wäre der 4. Geburtstag unseres Paul.
    Wir denken noch oft an ihn und und seinen Sternenbruder Henrik. Das wird sich nie ändern.
    Das hat sich auch mit der Geburt unseres Folgewunders nicht geändert.

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    1. Ach, zwei Sternchen, die Ihr verloren habt, das tut mir so leid! Ja, das Gedenken hört nie auf, ebenso wenig wie die Liebe <3 Unsere Sternenkinder gehören für immer zu uns!!!

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  7. Danke für so einen ehrlichen, mutigen Beitrag! Ich fühle so mit dir, denn auch wir haben ein Kind zu den Sternen ziehen lassen müssen. 2.5 Jahre ist das nun her und ich vermisse ihn auch noch jeden Tag, fühle mich irgendwie nicht komplett. Daran hat auch sich auch nichts geändert, als letztes Jahr unser wunderbares gesundes Baby geboren wurde. Dennoch kann ich sagen, dass es besser wird, dass das Vermissen sich mit der Zeit anders anfühlt und nicht mehr so weh tut. Häufig habe ich das Gefühl, dass Andere von mir erwarten, dass nach so langer Zeit die Trauer einfach weg ist- spätestens jawohl mit der Geburt unseres kleinen Sohnes. Dem ist aber nicht so! Danke, dass du mit deinem Text dazu beiträgt, dass das Trauern um unsere geliebten Sternenkinder von Außenstehenden weniger als "unangemessen" angesehen wird.

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    1. Das ist das Mindeste, was ich tun kann - unsere Sternenkinder sollen nie vergessen werden!! Es sind doch unsere Kinder, und die Liebe, die wir für sie empfinden, und die Trauer um sie sind nie "unangemessen".

      Trauer dauert überhaupt solange sie dauert, und wenn ich mit meinem Schreiben dafür um Verständnis werben kann, dann tue ich das sehr gerne. Ich finde ohnehin, dass das Thema raus aus der Tabuzone gehört - es betrifft so viele Eltern, und es ist wichtig, dass man in einer so schlimmen Situation jede Unterstützung erhält, die man bekommen kann.

      Ich grüße Euch ganz lieb und umarme Euch!
      Küstenmami

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  8. Liebe Küstenmami,

    ich danke dir für deine tiefen und ehrlichen Worte voller Liebe. Sie sprechen mir aus dem Herzen! Fühl auch du dich ganz fest gedrückt! Die Liebe und die Hoffnung sind die Dinge, die wir mitnehmen und die uns tragen. Alles Gute für euch!

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  9. Unsere Tochter kam am 5.4 in der 39.Ssw still zur Welt. Eine Woche ist das nun her, die Zeit ging rum, irgendwie. Man funktioniert einfach.Ein sehr schöner Text, der mich sehr berührt hat 💗

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    1. Ach, das tut mir so unendlich leid für Euch!!! Ich kann Euren Kummer so gut verstehen und schicke Euch ganz viel Kraft!

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  10. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  11. Es wird nicht besser, aber auch nicht schlechter. Es wird anders werden und es wird immer Dein Kind sein.
    Nach einem oder zehn oder elf Jahren.... mein Stern ist noch immer ein Teil von mir!
    http://feiersun.de/gedanken/ein-teil-von-mir-mein-sternchen/

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    1. Danke für Deinen Link; Deinen Text finde ich sehr berührend und schön. Das stimmt, die Zeit vergeht, aber unsere Kinder bleiben unsere Kinder, für immer <3

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  12. Ich drück dich!
    Ich hab meine beiden zwar noch vor der 12. Woche verloren, aber das trifft einen genauso. Wenn man die Herzchen als Punkt schon flimmern sah und sie dann verstummten. Sie würden dieses Jahr 5 werden. Im Oktober.

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    1. Das tut mir so leid! Ja, natürlich trifft einen das genauso... man liebt seine Kinder ja, egal, wie lange man sie tragen durfte. Mein herzliches Beileid - fühl Dich umarmt!

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  13. Das ist unheimlich schön geschrieben und hat mich sehr berührt. Fühl Dich fest gedrückt und ganz viel Glück falls ihr es wirklich noch einmal probieren wollt. Bei mir ist es erst 3 Wochen her, dass wir unser Sternchen gehen lassen mussten. Meinem Sohn zuliebe muss es weitergehen, aber das Sternchen fehlt einfach.

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    1. Danke, Du Liebe!

      Das kenne ich so gut... Man macht weiter, besonders, weil man seine Lütten gut versorgen möchte, doch da klafft eine riesengroße Lücke, die das kleine Sternchen hinterlassen hat und die mit nichts zu füllen ist...

      Ich wünsche Dir viel Kraft und denke an Dich!

      Herzlich,
      Deine Küstenmami

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  14. Hallo Küstenmami,

    das hast du wunderschön geschrieben. Ich sitze gerade hier und meine Tränen kullern. Traurig, dass viele von uns hier ähnliches erlebt haben. Stärke gibt es aber auch. Es soll/ muss und kann nach einem so wahnsinnigen Verlust weiter gehen.
    Unsere Angelina ist am 10.09.16 von uns gegangen. Ihr großer Bruder und ich winken fast noch jeden Abend in den Himmel und wünschen ihr gute Nacht. Wir alle vermissen unsere kleine noch riesig, auch wenn es manchmal im Alltag - wie du sagst - weitergeht.
    Nun haben wir auch diesen Kinderwunsch und fragen uns, wie das wird, ... ich freue mich, wenn du auch diese Erfahrungen teilst! Ich mag deinen Blog... du sprichst mir aus der Seele und wohnst auch noch in meiner Lieblings-stadt ��
    LG Kessy

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    1. Oh, da habt Ihr aber ein schönes Ritual entwickelt - zum Himmel grüßen tun wir manchmal auch, aber eher zu besonderen Gelegenheiten und dann mit Luftballons. Wie schön, dass Ihr Eures kleinen Sternchens jeden Abend gedenkt, auch mit dem großen Bruder!

      Danke für das liebe Kompliment an meinen Blog. Vom Kinderwunsch werde ich sicher noch mehr schreiben, bis er sich (hoffentlich bald) erfüllt. Ich drücke auch Euch ganz fest die Daumen!!!

      Und ja, Kiel ist wirklich schön, besonders am Wasser! Kommst von hier?

      Liebe Grüße aus dem Norden
      Küstenmami

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    2. Hi Küstenmami,

      ich drücke euch die Daumen, dass du bald wieder als zwei durch die Gegend läufst! ;)

      Ich komme leider nicht aus dem Norden. Wir leben in Bayern, in der Nähe von Nürnberg... gehen aber mindestens einmal im Jahr an die Nord-/Ostsee.
      Kiel hat einen liebenswerten Flair. Die süßen Häuser, der nordische Akzent und in dieser Stadt war einer der ersten Urlaube mit meinen Eltern, an die ich mich erinnern kann! :)

      Alles Gute für die Zukunft! Wir lesen uns,

      Kessy

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  15. Wunderschön geschrieben! Ich habe mein Pünktchen vor ziemlich genau 3 Monaten verloren. Und ich frage mich immer, wie dick mein Bauch jetzt wohl schon wäre? Und am 4. Geburtstag meines Großen habe ich mich beim Zurück-Denken an seine Geburt immer gefragt, wie die Geburt vom Pünktchen wohl gewesen wäre? Und beim Piep-Piep-Piep vorm Essen denke ich immer, dass da bald 2 winzige Hände mehr hätten gehalten werden sollen 😢.
    Ich drücke Dich also unbekannterweise ganz fest!!!

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    1. Danke, den Drücker nehme ich sehr gerne! Und ebenso wie Du kenne ich die vielen, vielen Was-wäre-wenn-Fragen, die jetzt für immer unbeantwortet bleiben. Nur die Liebe, tief drinnen im Herzen, die bleibt für immer!

      Ganz liebe Grüße
      Küstenmami

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  16. Wir haben unser Sternenkind vor genau 14 Wochen verloren...Nun rückt der Geburtstermin sehr nahe und wir fragen uns ständig wie es wohl wäre wenn er jetzt bei uns wäre. Es tut immernoch sehr weh, wird aber anders und man lernt damit umzugehen.

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    1. Ach, das tut mir sehr leid! Ich weiß, wie schwer die Zeit um den Geburtstermin und zu allen besonderen Tagen und Daten ist... Fühlt Euch gedrückt und haltet einander fest!

      Ich denke an Euch
      Küstenmami

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  17. Liebe Küstenmami, ich drücke dich ganz fest! Gerade fehlen mir die richtigen Worte, umarmen möchte ich dich trotzdem.
    Ich schicke dir und euch ganz viel Kraft! Und viel Glück bei eurem Kinderwunsch.
    Alles Liebe
    Sternie

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  18. Danke, liebe Sternie, dass Du an mich denkst, bedeutet mir viel <3

    Ganz liebe Grüße
    Deine Küstenmami

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