Mittwoch, 11. Oktober 2017

#Familienmoment Nr. 48: Wenn große Kinder klein sein wollen

#Familienmoment Nr. 48: Wenn große Kinder klein sein wollen. Manchmal sind die vermeintlich "Großen" ganz klein - das gilt sowohl für Kinder als auch für Eltern. Davon handelt mein heutiger Familienmoment auf Küstenkidsunterwegs - mitten aus unserem Familienleben am Meer.

Moin, Ihr Lieben!
 
Manchmal sind die Dinge anders als sie scheinen. Manchmal sind die Großen gar nicht so riesig, wie sie vielleicht aussehen. Und die vermeintlich Tapferen ganz klein und anlehnungsbedürftig. Und gelegentlich muss man erst wieder klein sein dürfen, um groß werden zu können
 
Von dieser rapiden Umkehr der Größenverhältnisse bzw. deren abruptem Wechsel handelt mein heutiger #Familienmoment.

Viel Spaß beim Lesen - und vielleicht mögt Ihr mir ja Euren eigenen schreiben?
 
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Der #Familienmoment: Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat auf Küstenkidsunterwegs. Diesmal: #Familienmoment Nr. 48: Wenn große Kinder klein sein wollen
 
#Familienmoment Nr. 48: Wenn große Kinder klein sein wollen

"Groß und Klein" ist gerade ein Thema in unserer Familie. Ich habe Euch ja schon erzählt, dass mir mein Küstenjunge, der vor kurzem ein Kindergartenkind geworden ist, plötzlich riesengroß vorkommt, wohingegen ich mich als Mami ganz schön klein fühle. Und dass mein kleines Küstenmädchen total mit sich kämpft, um als Geschwisterchen die Umstellung, die die veränderte Situation auch für sie bedeutet, zu verkraften, und es nicht immer schafft, so "groß" zu sein, wie sie gerne möchte.

Und dann sind da diese Momente, in denen keiner von uns groß ist, weder in der einen, noch in der anderen Hinsicht.

Als wir neulich zur Tür herein kamen, zum Beispiel. Müde von einem Strandausflug nach dem Kindergarten, ein bisschen nass und sicher viel zu hungrig. Als der "Große" sich auf den Boden schmiss und es nicht schaffte, sich auch nur einen Schuh auszuziehen. "Mami, kann nicht!" Als ich ihn auf dem Arm die Treppe hinauf tragen musste. Samt seinem Schwesterchen, das auf einmal überhaupt nichts mehr "selba" machen und schon gar nicht, auch nicht für eine Sekunde, "alleine" bleiben wollte. Als sie alle beide meine Nähe und unbedingte Aufmerksamkeit so sehr brauchten, dass nichts mehr ging, außer Trösten, Kuscheln, Kuscheln und nochmal Trösten.
 
Wenn ich irgend kann, lasse ich sie in solchen Momenten. Es nützt ja auch nichts, ihnen zu erzählen, dass sie bitteschön "groß" zu sein haben, wenn sie es gerade nicht können. Stattdessen lasse ihnen das "Kleinsein", weil es das ist, was sie dann brauchen. Zwar stöhnt mein Rücken gelegentlich und mein weher Bauch ächzt, doch wann immer sie es möchten, nehme ich sie auf den Arm, drücke sie fest und kuschle eine ganze dicke Runde mit ihnen.
 
Doch nach einer kurzen Zeit des Auftankens heißt es auf einmal: „Runter, Mami, runter, ich will spielen!“ Dann flitzen sie los, bauen die höchsten Leuchttürme der Welt und sind wieder meine großen, abenteuerlustigen Küstenkinder.
 
Und dann, ganz für mich, sinke ich auf den Boden und atme tief durch. Denn auch wenn ich gern für meine Küstenkinder immer groß und stark wäre, bin auch ich manchmal klein: Eine kleine, ganz schön müde Mami.

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Kennt Ihr das? Wart Ihr diese Woche groß, klein oder irgendwas dazwischen? Was war Euer #Familienmoment?


Schreibt ihn auf und verlinkt Euch in den Kommentaren. Das Logo könnt Ihr gerne mitnehmen, und bitte denkt daran, einen Backlink zu dieser Seite zu setzen. Die wenigen Regeln, die es gibt, habe ich hier nochmal aufgeschrieben. Der #Familienmoment findet immer jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat statt.
 
Ahoi, Ihr lieben kleinen und großen Leser!

Eure Küstenmami
 
 
Gefällt Euch mein #Familienmoment? Wenn Ihr mehr von mir lesen wollt, folgt mir doch auf Facebook, InstagramPinterest oder per E-Mail. Ich freue mich!

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