Freitag, 23. September 2016

Unser Rezept für ein gelungenes Familienessen

Unser ganz persönliches Rezept für ein gelungenes Familienessen
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Moin, Ihr Lieben!
 
Mal ehrlich: Geht bei Euch am Familientisch alles so perfekt zu? So wie in der Werbung? Die Kinder essen kleckerfrei ihre Teller leer, die Papis spenden Beifall und die Mamis haben stets weiße Blusen an und ein fröhliches Lächeln auf den Lippen?
 
Also bei uns ist das nicht so. Wenn wir am Familientisch sitzen, haben wir zwar meistens (!) Spaß am Essen, aber glatt läuft das keineswegs ab. Bei unseren Mahlzeiten wird auch schon mal etwas verschüttet oder gar nicht gegessen. Oder es gibt Streit: Der Küstenjunge will die Gurke nicht, aber die kleine Schwester darf sie auch nicht haben. Die Händchen greifen in den Brei statt zum Löffel, ich schimpfe, und schon, zack, befindet sich die Soße auf meinem Shirt. Im schlimmsten Fall fliegt der Teller vom Tisch. Ja, tatsächlich: Drei Stück sind in den letzten Monaten auf diese Weise zu Bruch gegangen!
 
Unser ganz persönliches Rezept für ein gelungenes Familienessen
 
"Aaaaaaargh!" möchte ich dann ausrufen. Denn manchmal - aber nur manchmal - wäre ich auch gern die makelose, strahlende Mami aus dem Fernsehen. Wer möchte das nicht? Doch das bin ich nicht, das sind wir nicht. Wir sind keine perfekte Familie.
 
Wir sind einfach wir.
 
Und, zugegeben, wir essen auch nicht nur gesunde Sachen. Meistens schon, und seit unsere Küstenkinder auf der Welt sind, immer mehr. Aber eben nicht immer. Es gibt auch mal einen Keks, und mein schwedischer Schokokuss-Nachtisch ist Hüftgold pur :) Auch in der Schwangerschaft habe ich den gegessen!
 
Manchmal muss es auch einfach schnell gehen. Das kennt Ihr, oder? Dann gibt es ein Brot statt einer Suppe und eine Banane statt eines Obstsalats. Und, ganz ehrlich, manchmal machen wir es uns auch einfach. Das geht auch gar nicht anders mit zwei klitzekleinen Küstenkindern, zwei bis über beide Ohren beschäftigten Erwachsenen, drei Katzen, einem Haus und ganz relativ viel Chaos.

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Unser ganz persönliches Rezept für ein gelungenes Familienessen
 
Deshalb brauchen wir Mahlzeiten und Rezepte, die für uns fuktionieren. Die praktisch sind und einfach zu kochen. Mit leicht erhältlichen Zutaten, die aber auch lecker und gesund sind. Und die Hauptsache: Es muss uns und den Kindern schmecken. Das ist übrigens das Wichtigste! Denn wenn es nicht schmeckt, isst keiner etwas, und dann habe ich umsonst gekocht. Und das ist so ziemlich das frustrierendste, was es gibt!

Außerdem versuche ich immer, etwas Frisches mit auf den Tisch zu bringen. Ihr wisst ja, dass wir auch gerne im Garten unterwegs sind und das große Glück haben, einen eigenen nutzen zu können. Aus den Tomaten und Zucchini lassen sich viele leckere Gerichte zubereiten. Überdies lieben die Kids Beeren aller Art, deshalb habe ich gerade noch ein weiteres Erdbeerbeet angelegt. 

Die Kinder essen die Sachen aus dem Garten echt gern, vor allem, wenn sie selber beim Ernten helfen dürfen. Und wir Erwachsenen auch! Damit lassen sich auch etwas unpretenziöse Mahlzeiten super ergänzen. So kann ich z.B. eine Nudel-Sauce mit frischen Tomaten aufpeppen. Und in den Quark rühre ich das selbstgepflückte Obst. Ihr seht schon, das ist alles machbar!

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Unser ganz persönliches Rezept für ein gelungenes Familienessen
 
Wenn mir aber doch mal die Ideen ausgehen sollten, gucke ich auf das 1.000 Tage Portal.

Von der 1.000 Tage Aktion hatte Euch ja hier und hier schon berichtet. Dabei geht es um die Ernährung in den ersten 1.000 Lebenstagen eines Kindes, die von entscheidender Bedeutung für seine Gesundheit sowie geistige und motorische Entwicklung sind. Denn wie wir uns in den ersten 1.000 Tagen ernähren, kann einen positiven Effekt auf unser gesamtes späteres Leben haben!

Egal, ob es um leicht nachkochbare, gesunde und leckere Rezepte geht oder um Tipps, wie ich das Essen besser auf den Tisch und in die Kids hinein bekomme, um WOW-Fakten, die mir etwas über die Gesundheit meiner Kinder verraten oder um Tipps von Mamis, Hebammen und anderen Expertinen: Auf dem 1.000 Tage Portal kann ich leicht und unkompliziert Infos einholen.

Dort habe ich auf einen Klick die 4 Phasen Schwangerschaft, Stillzeit, Beikost- und Kleinkindalter im Blick; das ist besonders nützlich, wenn man Kinder unterschiedlicher Altersstufen hat, so wie wir. Ich habe auch die Möglichkeit, mit einer netten Community aus anderen Müttern und Bloggerinnen in Kontakt zu treten, und kann dort alle meine Fragen loswerden. Denn die habe ich auch als zwar erfahrene, aber gar nicht perfekte Mami noch ;) 

Deshalb: Schaut doch auch mal rein in das 1.000 Tage Portal, lasst Euch inspirieren und informieren und tretet mit anderen Mamis und Papis in Kontakt!

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Zum Abschluss verrate ich Euch noch unser ganz persönliches Rezept für ein gelungenes Familienessen. Das klappt mit Babys, Kleinkindern, Teenagern, alten Omis, den lieben Nachbarstöchtern undundund - fast immer ;)

Ich nehme:
 
Etwas, das die Kinder gerne essen
Etwas, das wir Erwachsenen gerne essen
Etwas Gesundes
Etwas Frisches
1 gute Portion Pragmatismus
und 1 Prise Humor.
 
Letzteres empfiehlt übrigens auch Magdalena Neuner, Mami und Olympiasiegerin, die auch beim 1.000 Tage Portal mitmacht.
 
Viel Spaß dabei! Was sind Eure Tipps für eine gesunde, aber auch alltagstaugliche Ernährung?

Lasst es Euch schmecken ;)
 
Eure Küstenmami


Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit und mit Unterstützung des 1.000 Tage Portals entstanden.

Mittwoch, 21. September 2016

Erste Hilfe für Eltern von Sternenkindern: Sprich darüber!

Leere Wiege Sternenkind verwaiste Eltern Sterneneltern Sternchen

Moin, Ihr Lieben.
 
Ist Euch etwas aufgefallen? Etwas ist anders. Ein kleines Zeichen nur, aber dennoch ein Zeichen.
 
Denn heute steht kein Ausrufungszeichen in der Anrede hinter "Ihr Lieben", so, wie Ihr das sonst gewohnt seid. Da steht nur ein Punkt, ein einfacher Punkt, weil mir heute nicht nach Ausrufungszeichen ist. Ehrlich gesagt ist mir im Moment nach überhaupt nichts.
 
Ich bin müde, todmüde, todtraurig.
 
Das geht mir seit dem Frühjahr gelegentlich so, und das hat auch einen Grund. Ihr, die Ihr hier schon etwas länger mitlest, kennt ihn: Wir haben unser Baby, unser kleines Küstensternchen, verloren. Das nagt an mir. Ich trauere.
 
'Noch immer?' fragen jetzt vielleicht manche. Denn der überraschende Tod unseres Sternenkindes ist ja 'schon' ein halbes Jahr her. Ja, ich trauere noch immer.
 
Wahrscheinlich auch noch länger, vielleicht sogar ein Leben lang, denn das Küstenmini ist mein Kind, so wie meine beiden lebendigen Küstenkinder meine Kinder sind. Es wird immer mein Kind bleiben, nur das ich es nicht auf dem Arm, sondern im Herzen trage. Und so wie meine anderen Kinder wird es geliebt, bis zum Ende des Universums und zurück, bis zum Ende aller Tage.
 
Ich finde es deshalb auch völlig in Ordnung zu trauern. Natürlich nicht immerzu und die ganze Zeit; aber es ist ok, Tage wie diesen zu haben, an denen ich nichts mag und nur wenig mache, jedenfalls für meine Verhältnisse. Nur eines ist wichtig, und wenn ich eben sagte, dass mir nach gar nichts ist, so ist das nicht ganz richtig.
 
Denn dieses eine hilft mir, schon immer und besonders an Tagen wie diesen: Darüber zu sprechen und manchmal auch darüber zu schreiben. Ein offenes Ohr zu finden bei Menschen, die mir zuhören, die mich verstehen, mich halten und manchmal auch einfach nur da sind.

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Das war auch in den ersten Stunden und Tagen nach der schrecklichen Nachricht das Wichtigste: Nicht allein zu sein und reden zu können. Als ich geschockt und verzweifelt aus der Frauenarztpraxis kam, habe ich meinen Mann angerufen. Und dann meine beste Freundin. Ich habe es der Nachbarin erzählt, die mich weinend vor der Tür antraf. Und ich rede auch jetzt noch öfter mit guten Freunden über unser Sternenkind, wenn die Trauer wieder heranrollt und schwer auf meinen Schultern lastet.

Ich weiß nicht, wie ich ohne Sprechen, ohne Reden, ohne drüber Schreiben die ersten Tage und Wochen überstanden hätte. Denn wenn mir auch nach sonst nichts war, nicht nach Essen, nicht nach Schlafen, nicht nach Spielen, schon gar nicht nach netten Kino-Abenden oder irgendwelchem Rummel, so war mir doch nach Anrede, nach Ansprache, Aussprache, nach Rede und Sprache allgemein. Denn ich muss(te) einen Weg finden, mit all dem umzugehen, was in mir ist, was in mir arbeitet, in mir frisst, damit es mich nicht kaputt macht.
 
Sprechen ist für mich Mitteilungs- und Verarbeitungsmöglichkeit. Es gibt mir die Chance, meine Gefühle auszudrücken und mich mit ihnen angenommen und verstanden zu fühlen. Wenn ich rede, bewege ich mich (wieder) in Zusammenhängen. Ich kann das Gefühl der Abgeschnittenheit und Isolation überwinden; denn auch wenn auf der Welt gerade nichts Schönes zu sein scheint, so merke ich beim Reden doch: Da ist zumindest eine mitfühlende Seele. Ich bin nicht allein. Durch den Kontakt mit anderen kann ich auch wieder besser mit mir selbst in Kontakt treten. Ich kann mich verständigen über das Schreckliche, was uns widerfahren ist, und wenn auch nicht ins Gute, so doch zumindest ins Reine mit mir kommen.

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Deshalb ist das auch mein Erste-Hilfe-Tipp für Euch, wenn Ihr in einer ähnlichen Situation seid. Wenn Ihr Euer geliebtes Kind verloren habt oder wenn Ihr allgemein von Tod und Trauer betroffen seid: Redet darüber. Bleibt nicht allein, grabt Euch nicht ein (jedenfalls nicht für lange), teilt Euren Kummer und teilt Euch mit. Macht die Erfahrung, dass da noch ein Außen ist, ein liebevolles womöglich, das hilft, dass die Welt sich weiter dreht, auch wenn man gerade alles andere möchte als das.

Auch wenn es fast zu einfach klingt und dennoch nicht einfach ist: Redet, redet, redet. Um Euer Leben, um Euer Seelenheil. Denn Ihr befindet Euch in einer schlimmen Situation, in einem Ausnahmezustand. Egal ob Eure Trauer alt oder neu ist: Reden hilft.

Vielleicht hört Euch eine gute Freundin zu oder Euer Partner, ein Kumpel oder vielleicht sogar jemand völlig Fremdes, der Euch und Eure Geschichte (noch) nicht kennt. Falls Ihr ganz allein seid, wählt die Nummer einer Hilfsorganisation; zahlreiche Anlaufstellen und Unterstützungsangebote für Eltern von Sternenkindern habe ich Euch hier aufgelistet. Dort findet Ihr engagierte, einfühlsame und gut ausgebildete Menschen, deren Anliegen es ist, Euch zuzuhören und zu helfen.

Und lasst andere reden, die in Trauer sind, die jemanden verloren haben. Falls Ihr nicht selbst betroffen seid, sondern jemanden kennt, der sein Sternenkind viel zu früh gehen lassen musste: Leiht ihnen Euer Ohr und vielleicht auch Euren Arm. Achtet auf die kleinen Zeichen, die womöglich sagen: Mir geht es nicht gut. Stützt, helft und tragt die verwaisten Eltern, begleitet sie ein Stück ihres schweren Weges, wenn Ihr könnt. Den Weg selbst könnt Ihr ihnen nicht abnehmen. Aber das Reden, das Teilen, das Nicht-Allein-Sein, das macht es ihnen ein kleines bisschen leichter.

***
Danke, dass Ihr mir bis hierhin zugehört habt und immer wieder von neuem zuhört. Ich habe gute Freunde und eine Familie, die mich stützen, und ich habe Euch. Ich bin froh, dass Ihr da seid, denn Schreiben ist für mich auch eine Art zu sprechen. Und ich verspreche Euch: Mit dem Schreiben werde ich weitermachen und hoffen, dass es nicht nur mir, sondern vielleicht auch Euch ein bisschen hilft.

Fühlt Euch gedrückt

Eure Küstenmami

Montag, 19. September 2016

Die Küstenkinder auf Safari: Unser Besuch im Givskud Zoo

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Moin, Ihr Lieben!
 
Habt Ihr eigentlich die Tierfotos während unseres Dänemark-Urlaubs auf Instagram gesehen? Die meisten stammen von unserem Besuch im Givskud Zoo, über den ich Euch heute mehr berichten möchte. Das war nämlich einer der schönsten Ausflüge, die wir in Dänemark unternommen haben!
 
Im Givskud Zoo kann man nicht nur die üblichen Verdächtigen aus dem Tierreich bewundern, sondern auch auf Safari gehen, d.h. direkt in die Tiergehege fahren oder darin herumspazieren. Und bevor man sich versieht,  ist man von Affen, Giraffen und Löwen (!) umgeben - das ist schon etwas ganz Besonderes!
  
 
Das fanden auch unsere Küstenkinder, die den Besuch im Givskud Zoo mindestens ebenso sehr genossen haben wie wir Erwachsenen. Man hört ja manchmal, dass Kleinkinder von so einem Erlebnis noch nicht so viel hätten - aber das stimmt gar nicht! Unsere beiden Lütten haben mit großen Augen die vielen Tiere bestaunt und begeistert bei Fütterungen & Co mitgemacht. Noch tagelang und selbst jetzt, Wochen später, erzählen sie davon. Sie erinnern sich genau und lieben es, mit uns zusammen die Bilder anzugucken.
 
 
Und Bilder habe ich Euch reichlich mitgebracht - Ihr wisst ja inzwischen, wie gerne ich fotografiere ;)
 
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Der Givskud Zoo liegt ziemlich genau in der Mitte von Jütland, in der Nähe von Billund. Das sind etwas über eine Stunde Fahrt von der deutschen Grenze aus und ca. 80 Minuten von unserem Ferienhaus bei Söndervig. Das ist schon ein Stück Weg - aber es lohnt sich total!
 
In und durch den Givskud Zoo fährt man in der Regel mit dem Auto, da man damit auch die Freigehege mit den "großen" Tieren wie Giraffe, Büffel, Löwe & Co erkunden darf. Wer das nicht möchte, kann natürlich auch den zoo-eigenen Safaribus nehmen. Hier findet Ihr alle Infos und die Abfahrtszeiten!
 
Das bedeutet aber keineswegs, dass man den ganzen Tag oder auch nur den größten Teil davon im Auto verbringt, im Gegenteil! Denn es gibt auch viele Tier-Areale, die man zu Fuß entdecken kann, dazu tolle Spiel- und Picknickplätze und andere Attraktionen. Es hat jedoch den Vorteil, dass man all seine Sachen (und die der Kids!) dabei hat, ganz nach Bedarf zwischen Safari-Fahrt und Spaziergang bzw. Austoben wechseln kann und kleine Kinder im PKW oder im Buggy ihren Mittagsschlaf halten können, wenn es gerade passt.
 
Doch der Reihe nach! Ich nehme Euch mit auf unsere Safari durch den Givskud Zoo und habe auch ein paar gute Tipps für einen tollen Tag dort im Gepäck.
 
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Wir sind frühmorgens von unserem Ferienhaus aus aufgebrochen. Das hatte den Vorteil, dass die Kinder einen kleinen Vormittagsschlaf im Auto gehalten haben und munter und ausgeruht waren, als wir im Givskud Zoo ankamen. Nach einem Blick auf den Übersichtsplan hielten wir deshalb gleich beim P1 (Parkplatz 1) und stiegen aus. Im Tagesprogramm kann man immer sehen, welche Fütterungen und Aktivitäten auf dem Plan stehen. Die Kamelfütterung wollten wir auf keinen Fall verpassen!
 

Hier dürfen die Kids nämlich selber füttern - und das ist einfach zauberhaft! Wie die weichen Lippen der riesigen Tiere die vorgefertigten Karottenstückchen sanft aus den kleinen Kinderhänden nehmen... hachz!
 
 
Und wenn die Möhren alle sind, werden auch Gänseblümchen gern genommen ;) Nein, das darf man natürlich nicht, wie der fachkundige Biologe, der die Fütterung leitete, erklärte. Auch sonst haben wir viel Wissenswertes gelernt, ebenso wie bei der darauf folgenden Fütterung der Elefanten, die jedoch aus sicherer Entfernung geschah.
 
 
Ja, so große Tiere, auch wenn sie freundlich gucken, verdienen Respekt!
 
Das galt auch für die Wasserbüffel - nur die vorwitzigen Enten hatten bei dem Teil mit dem Abstandhalten offensichtlich nicht zugehört :)
  
 

 
Unsere Küstenkinder, die zuerst begeistert herumgelaufen waren, stiegen jetzt in den kostenlos bereit stehenden Bollerwagen ein.
 
 
Die Bollerwagen findet Ihr im Bereich des P1, besonders früh am Morgen sind noch viele verfügbar! In dem spannenden Gefährt gab's gleich ein erstes Picknick; denn wenn man die Tiere essen sieht, wird man selber schnell hungrig :)
 
 
Überall im Givskud Zoo kann man sich übrigens selber versorgen oder eines der verlockenden Restaurants bzw. einen Shop aufsuchen. Dort gibt es teils sogar original afrikanische Speisen!
 
Unser Küstenkinder haben den Bollerwagen sehr genossen. Nur mit Hinweis auf die wartenden Giraffen konnten wir sie überzeugen, wieder in unser "altes" Auto einzusteigen und die Safari mit dem Wagen fortzusetzen...
 
 
Und die Giraffen warteten nicht nur, sie kamen! An unser Auto nämlich!
 
 
Ebenso wie die riesigen Bisons, die ohne Zögern unsere Route kreuzten und die wir dadurch aus allernächster Nähe betrachten konnten.
 
 
Wir kamen aus dem Staunen überhaupt nicht mehr heraus und unsere Kinder übertönten sich gegenseitig mit begeisterten Ausrufen. Man bekommt auch immer gut was zu sehen; es leben genug Tiere in den verschiedenen Gehegen. Die Straßen, die hindurch führen, sind so breit, dass man nach Belieben anhalten, überholen, weiterfahren oder schauen kann, ganz wie man möchte. Es ist übrigens auch möglich, mehrmals durch die einzelnen Abschnitte zu fahren, wenn man sich beim ersten Mal noch nicht sattgesehen hat ;)
 
 
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Nach dieser Safari-Tour war es bereits Mittag, und wir näherten uns P2 (Parkplatz 2). Das hat gut gepasst, denn wir waren wieder hungrig und die Kids hatten einen deutlichen Bewegungsdrang. Ich bin ja immer dafür, rechtzeitig Pausen zu machen; also bevor das jeweilige Bedürfnis so groß ist, dass die Kids unruhig werden ;)
 
 
Am Rande von P2 gibt einen idyllisch am See gelegenen Picknickplatz, an dem man sogar grillen kann. Was aber noch viel wichtiger ist: Gleich nebenan liegt einer der größten und am besten ausgestatteten Spielplätze, die ich je gesehen habe!  
 
 
Unsere Küstenkinder sind gleich losgedüst und haben sich richtig ausgetobt. Die Spielgeräte aus Rubinienholz sind niegelnagelneu und total phantasievoll gestaltet.
 
 
Viele sind für Kleinkinder geeignet, aber auch an die Größeren wurde mit jeder Menge Herausforderungen wie Türmen, Rutschen und Klettermöglichkeiten gedacht.
 
 

Sandspielzeug ist auch hier - wie auf vielen Spielplätzen Dänemarks - vorhanden und muss nicht extra mitgebracht werden. Und das Beste: Am Rand des Spielplatzes stehen extra Hängematten zum Chillen und Entspannen - für die Eltern!
 

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Von P2 aus kann man wieder auf Safari gehen, aber diesmal zu Fuß! Ein schöner Rundweg führt zu den Tiergehegen, der sich auch gut mit dem Buggy bewältigen lässt.
 
 
Wir fanden das Mini-Nilpferd sehr süß, das sich in der Sonne ausruhte.


Ein absolutes Highlight war das Affen-Freigehege, durch das wir einfach hindurchspazieren konnten. Die Affen hatten nämlich Junge bekommen; gleich mehrere supersüße Affenbabys tobten durch die großzügige grüne Anlage.
 
 
 
Ach, hier hätte ich den ganzen Tag bleiben, zusehen und fotografieren können, so niedlich war das Herumgeflitze und Geklettere der kleinen Affen!
 
 
Füttern darf man hier nicht, gerade die kleinen Affen sind jedoch trotzdem sehr zutraulich.
 
 
Ein weiterer Rundkurs auf der anderen Seite von P2 führt zu den Katas und den Gorillas, unter denen der imponierende "Silberrücken" Kipenzi die Leitposition inne hat. Auch die Nashörner, Gnus und einige andere Tiere konnten wir beobachten. Diesen Part haben unsere Küstenkinder allerdings im Buggy verschlafen, so müde waren sie inzwischen.
 
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Ganz schnell wieder wach wurden sie jedoch, als wir zu den Löwen aufbrachen. Dazu stiegen wir wieder ins Auto, denn in das Areal mit den freilaufenden (!) Löwen darf man nur hineinfahren. So sieht man sie aus nächster Nähe, und das ist schon ganz schön spannend! Allerdings ist das Löwen-Gehege ein Hochsicherheitstrakt - hier muss man Fenster und Türen des PKWs geschlossen halten. Das ist auch gut so, nur sind deshalb die Fotos nicht ganz so klar wie die anderen ;)
 
 
Kleiner Tipp: Bevor man in den "Löwen-Käfig" fährt, sollte man sich gut überlegen, wer wo sitzt und was man alles zur Hand haben möchte. Denn sobald man drinnen ist, darf man nicht mehr aussteigen. Wir haben unsere Lütten ausnahmsweise mal nach vorne geholt, damit sie bessere Sicht hatten - das hat ihnen sehr gut gefallen!
 
 
Besonders unser Küstenjunge möchte seitdem immer gerne "selber fahren" :)
 
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Bei P3 (Parkplatz 3) gibt es dann wieder schöne Möglichkeiten zu spielen und zu rasten. Und eine phantastische Freiluft-Dinosaurier-Ausstellung, die wir jedoch aus Zeitgründen ausgelassen haben. Wir waren auch so den ganzen Tag unterwegs :) Aber beim nächsten Mal!
 
 
 Zum Abschluss haben wir uns noch ein paar kleinere Tierarten wie die Papageien und die Otter angesehen und auf dem Kinderspielplatz im Ziegengehege (!) die Seele baumeln lassen.

Danach sind wir voll von Erlebnissen und Eindrücken zurück in unser Ferienhaus gefahren...
 
Auf der Rücktour haben wir uns nochmal die CD mit dem Safari-Führer angehört, die uns schon den Tag über durch den Givskud Zoo begleitet hat. Die CD lohnt sich übrigens auch für Zuhause, um die Erinnerung aufzufrischen und um viele Fakten und Geschichten rund um die verschiedenen Tierarten zu erfahren :)
 
Danke, lieber Givskud Zoo, wir kommen bestimmt wieder - es gibt noch so viel zu entdecken!
 
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Besucht Ihr auch so gerne Zoos und Tierparks? Erzählt doch mal - was ist für Euch das Schönste daran?
 
Eine tierisch gute Woche wünscht Euch
 
Eure Küstenmami
 
 
Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit und mit Unterstützung des Givskud Zoos entstanden.


Freitag, 16. September 2016

Wir lieben Ferienhaus-Urlaub!

Dänemark Ferienhaus Westerland
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Moin, Ihr Lieben!
 
Wie versprochen möchte ich Euch heute von unserem Ferienhaus im Dänemark-Urlaub erzählen und von der schönen Zeit, die wir dort verbracht haben. Denn Urlaub ist für uns vor allem eins: Familienzeit. Dort, wo wir unsere Ferien verbringen, möchten wir uns als Familie wohlfühlen und einfach wir selbst sein können. Und das geht im dänischen Ferienhaus ganz ausgezeichnet!
 
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Dänemark Ferienhaus Westerland
 
Natürlich sind wir auch viel am Strand und machen jede Menge Ausflüge, aber unser Ferienhaus, das wir diesmal über Westerland.dk gebucht haben, ist in diesen 14 Tagen unser Zuhause. Es ist das Herzstück unseres Urlaubs, weil wir dort wohnen und eben nicht nur untergebracht sind. Es ist unser Rückzugsort und die Oase, in der wir nach all den Unternehmungen auftanken. Es ist kein x-beliebiges, anonymes Hotelzimmer, sondern ein Ort, der besonders und individuell ist und mit dem wir viele schöne Erinnerungen verbinden.
 
Dänemark Ferienhaus Westerland
 
Dänische Ferienhäuser haben oft einen persönlichen Anstrich. Vielfach findet man dort Einrichtungsgegenstände und Accessoires, die die Eigentümer mit viel Liebe und Sorgfalt selbst ausgesucht haben, wie dieses wunderschöne farbenfrohe Bild, das bei uns im Wohnzimmer hing - eben weil sie auch selbst darin wohnen.
 
Dänemark Ferienhaus Westerland
 
Wenn mich Freunde fragen, wie denn unser dänisches Ferienhaus war, fallen mir vor allem zwei Dinge ein: Dass wir alles hatten, was wir als Familie so brauchten, und dass wir dort viele tolle Sachen erlebt haben.
 
Dänemark Ferienhaus Westerland
 
Das beginnt schon am ersten Tag: Wenn wir ankommen, packen wir unsere Sachen in die Schränke und hängen unsere Jacken an die Garderobe. Wir legen die Kuscheltiere der Kinder in die Betten und verteilen das Spielzeug im Wohnzimmer. Wir heizen den Kaminofen an, setzen einen Kaffee auf, kuscheln uns aufs Sofa und fühlen uns wohl.
 
Dänemark Ferienhaus Westerland
 
In der ausgezeichnet ausgestatteten Küche war alles vorhanden, was wir benötigten, um sowohl ausgiebige Mahlzeiten als auch kleine Imbisse mit dänischen Leckereien vorzubereiten, wenn die Lütten oder wir alle Hunger hatten.
 
Dänemark Ferienhaus Westerland
 
Im großzügigen Familien-Schlafzimmer war neben dem großen Bett noch genügend Platz für die Kinderbetten, die wir - genauso übrigens wie die Kinderstühle - bei Westerland.dk kostenlos reservieren und ausleihen konnten. In den anderen Schlafzimmern haben wir einfach unsere Klamotten eingeräumt und die Vorräte und Mitbringsel gestapelt.
 
Glücklicherweise mussten wir auch nicht jeden Tag unsere Sachen aufräumen, damit eine Putzkraft durchkommen konnte. Denn Aufräumen tun wir im Alltag schon genug! Die Endreinigung konnten wir ebenfalls über unseren freundlichen Ferienhaus-Anbieter buchen, das ist mit kleinen Kindern eine gute Lösung.
 
Dänemark Ferienhaus Westerland
 
Abends haben wir unsere Küstenkinder im großen Whirlpool im Haupt-Badezimmer gebadet.
 
Dänemark Ferienhaus Westerland
 
Ein zweites Bad hat es uns leicht gemacht, morgens mit vier Personen in die Gänge und auf die Strecke zu kommen ;)
 
Dänemark Ferienhaus Westerland
 
Wenn unsere Lütten müde von den vielen Strand-Abenteuern und vom Toben eingeschlafen waren, haben wir Erwachsenen uns in der Sauna entspannt oder gemütlich auf dem Sofa gechillt.
 
Dänemark Ferienhaus Westerland
 
Chillen ist überhaupt ein gutes Stichwort, denn unser wunderbar ausgerüstetes Ferienhaus hatte im Außenbereich nicht nur Schaukel und Sandkasten für die Kids, sondern auch bequeme Liegestühle und Sitzplätze auf zwei Terrassen parat, die wir je nach Sonnenstand abwechselnd genutzt haben.
 
Dänemark Ferienhaus Westerland
 
Wir hatten auch echt Glück mit dem Wetter, so dass wir nach unseren größeren Vormittags-Ausflügen nachmittags die nähere Umgebung erkundet oder auf dem Rasen beim Haus gespielt haben.
 
Dänemark Ferienhaus Westerland
 
Auf dem großen Grundstück rund um unser Ferienhaus herum hat unser kleines Küstenmädchen das Laufen geübt und wir haben ganz stolz und glücklich ihre noch wackeligen Schritte bestaunt. Da hat natürlich mein Mami-Herz gehüpft ;) Das zählt zu meinen schönsten Urlaubserinnerungen...
 
Dänemark Ferienhaus Westerland
 
Mit unserem großen Rabauken, unserem Küstenjungen, haben wir reichlich getobt und in diesem Urlaub zum ersten Mal zusammen Frisbee gespielt. Das fand vor allem der Küstenpapi toll!
 
Dänemark Ferienhaus Westerland
 
Viel gekuschelt und gelesen haben wir natürlich auch, wenn das Wetter mal nicht so gut war. Das war aber wie gesagt in diesem Urlaub echt selten der Fall!
 
Dänemark Ferienhaus Westerland
 
Ein weiteres erstes Mal im Ferienhaus: In diesem Dänemark-Urlaub haben unsere Kids zusammen Zähne geputzt, aus eigenem Antrieb! Das war so süß, wie morgens der große Bruder die kleine Schwester an der Hand nahm, mit ihr ins Bad stakste und ihr die Zahnbürste reichte :) Natürlich mussten wir noch ein bisschen "nachputzen", aber insgesamt funktionierte es hervorragend.
 
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 Ach, das war alles wunderschön! So viel Familienzeit - so viele schöne Erinnerungen! Wir haben uns in "unserem" Haus sehr wohl gefühlt und würden jederzeit wieder Ferienhaus-Urlaub buchen.
 
Bei Westerland.dk gibt es zudem ein besonderes Highlight für Familien: Das KidsVIP Programm, bei dem vor allem die Kinder viele tolle Aktivitäten wie Zoo- und Schwimmbad-Besuche gratis erleben können. Hier stehen die gemeinsamen Familienerlebnisse im Vordergrund, das finde ich total gut. Demnächst berichte ich Euch mehr darüber!
 
Lasst es Euch gutgehen und habt ein richtig schönes Wochenende!
 
Eure Küstenmami
 
Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit und mit Unterstützung von Westerland.dk entstanden.