Freitag, 9. Dezember 2016

Ein Licht in der Dunkelheit. Zum Weltgedenktag für Sternenkinder

Worldwide Candle Lightning
 
Moin, Ihr Lieben!
 
Hier ist es 7:00 Uhr morgens und noch ganz schön dunkel. Und nicht nur das, es ist auch ziemlich kalt und trist. Kein Wunder, es ist Mitte Dezember! Doch nicht nur das Wetter drückt auf meine Seele: Ich vermisse mein Küstenmini, mein kleines Sternenkind. Sein Herz hat in der Frühschwangerschaft einfach aufgehört zu schlagen, keiner weiß, warum.
 
Die Ungewissheit über die Ursachen der Fehlgeburt macht mir zu schaffen, aber mein geliebtes und ersehntes Baby, unser drittes Kind, fehlt mir auch einfach sehr. Trotz des fröhlichen Kinderlärms und all der Geschäftigkeit um mich herum fühle ich mich manchmal leer, ebenso wie der Platz auf meinem Arm, an meiner Brust leer ist und leer bleiben wird.
 
Doch es gibt ein Licht in der Dunkelheit, und von diesem Licht möchte ich heute schreiben. Denn an diesem Sonntag findet der Weltgedenktag für alle verstorbenen Kinder und ihre Eltern statt, und dann wird ein Licht, viel Licht, um die Welt gehen.
 
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Licht ist ohnehin wichtig in dieser dunklen Jahreszeit. Im Dezember sind die Tage am kürzesten, und die Dunkelheit währt am längsten. Der Wind pfeift um jede Ecke, es ist wirklich ungemütlich. Und das bleibt auch erst einmal so. Bis es wieder Frühjahr wird, dauert es noch lang.
 
Nicht nur mein Körper, sondern auch meine Seele ist müde. Ich hänge momentan einfach durch, kann mich nur schwer zu irgendetwas aufraffen. Andauernd friere ich und sehne mich nach Licht und Wärme. Es ist eine dunkle Zeit. Kennt Ihr das? Dinge, die schon vorher schwer waren, lasten jetzt noch stärker auf einem. Diejenigen, die man vermisst, scheinen noch ferner zu sein als sonst, und alte Wunden brechen ausgerechnet jetzt wieder auf und schmerzen wie verrückt. Liegt das daran, dass es auf Weihnachten zugeht?
 
Vielleicht, denn beim Weihnachtsfest möchte man seine Liebsten um sich haben. Bei uns hingegen wird jemand sehr Wichtiges fehlen: Unser kleines Küstensternchen, unser geliebtes jüngstes Kind. Der errechnete Geburtstermin ist inzwischen verstrichen, aber mein Bauch und mein Arm sind leer. Da ist kein kleines Baby, das unterm Tannenbaum große Augen bekommt. Da ist kein Baby, mit dem ich mich gemütlich ins Bett kuscheln und das ich stillen, trösten, behüten und beim Großwerden begleiten und unterstützen kann. Ach, wie vermisse ich Dich, mein kleines Mini - warum bist Du nur fortgegangen?
 
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Wenn ich daran denke, fühle ich mich hilflos und allein, auch wenn ich es eigentlich nicht bin. Dann zünde ich ein Licht an, ein Licht in der Dunkelheit, ein Licht gegen die Dunkelheit.
 
 Das ist bei uns Zuhause eine besondere Kerze, unsere Adventskerze, die jeden Abend leuchtet, wenn wir am Familientisch zusammensitzen. Nicht nur, damit es in unserem Haus, sondern auch damit es in unseren Herzen ein bisschen wärmer und heller wird.
 
Das Licht zeigt uns, dass Weihnachten näher kommt, aber noch so viel mehr:
 
* Das Licht steht für Erinnerung.

 * Das Licht steht für Hoffnung.

* Das Licht steht für Zusammenhalt.

* Das Licht steht für Gemeinschaft.

* Das Licht steht für Wärme.

* Das Licht steht für unsere Familie.

 

Dafür, dass wir nicht aufgeben. Uns gegenseitig Kraft geben und uns in schweren, dunklen Zeiten den Rücken stärken. Uns Wärme und Freude schenken. Dass wir zusammen weinen und zusammen lachen. Dass wir eine Familie sind.

Es ist unser Licht in der Dunkelheit und mein ganz persönliches Gedenken an mein Sternenkind, unser kleines Küstenmini.

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Doch es gibt noch so viel mehr Licht, so viel mehr Lichter. An diesem Sonntag, am 11.12.2016, werden überall auf der Welt unzählige Kerzen für alle verlorenen, verstorbenen Kinder angehen, zum Gedenken und zum Erinnern. Denn jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember findet der Weltgedenktag für Sternenkinder, das Worldwide Candle Lightning, statt.

An diesem Tag und besonders am Abend ab 19.00 Uhr stehen rund um den Globus Kerzen in den Fenstern, die an die verstorbenen Kinder erinnern. Während der Tag fortschreitet, werden in den verschiedenen Zeitzonen der Erde immer wieder neue Kerzen angezündet, so dass das Licht, ein wahres Lichtermeer, einmal um die Welt geht. Es schlägt Brücken zwischen den verwaisten Eltern, die wissen sollen, dass sie nicht allein sind. Und es hilft, für jede und jeden von uns die Dunkelheit ein klein wenig heller zu machen.

An vielen Orten werden für Sternenkinder, ihre verwaisten Eltern, Angehörige und Freunde Gedenkgottesdienste und Gedenkfeiern veranstaltet. Zeiten und Adressen dafür findet Ihr auf den Seiten von Hilfsorganisationen und Selbsthilfegruppen für verwaiste Eltern bzw. Sterneneltern, z.B. hier und hier. Auch über diesen Tag hinaus gibt es viele Informations- und Hilfsangebote für trauernde Eltern und Angehörige, einen Überblick habe ich Euch hier zusammengestellt. Dort findet Ihr auch immer jemanden zum Reden, denn Reden hilft.

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Doch an diesem Tag, am kommenden Sonntag, braucht es vielleicht gar nicht viele Worte, sondern nur eine einfache Geste, die Kerze im Fenster.

Lasst uns alle ein Licht anzünden. Für unsere eigenen und auch für all die anderen verstorbenen Kinder, Geschwister, Enkel, Neffen, Nichten und Kinder von Freundinnen und Freunden, die zu den Sternen gingen, bevor sich ihr Leben entfalten konnte. Und auch für uns Sterneneltern, damit wir gemeinsam gedenken, uns in dieser kalten Zeit wärmen, uns gegenseitig stützen und näher zusammenrücken können. Damit wir das Licht in der Dunkelheit sehen und nicht verloren gehen. Denn irgendwo da draußen gibt es Hoffnung, Licht und Wärme, auch wenn sie manchmal noch so fern scheinen.

Bitte passt aufeinander auf.
 
Eure Küstenmami

Dienstag, 6. Dezember 2016

Große Nikolaus-Verlosung: Ab ins Ferienhaus!

Houvig Strand
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Moin, Ihr Lieben!
 
Ich wünsche Euch einen wunderschönen Nikolaus-Tag!!!
 
Na, standen Eure Schuhe bzw. die Schuhe Eurer Kinder heute morgen auch blitzeblank geputzt und wohl gefüllt vor der Tür? Meine Küstenkinder konnten kaum schlafen, so neugierig waren sie, was der Nikolaus wohl bringt. Ich liebe ja solche Fest- und Feiertage, voller Spannung und mit leuchtenden Kinderaugen... Und damit es nicht nur für Eure Lütten ein besonderer Tag wird, habe ich jetzt noch etwas für Euch! Deshalb poste ich auch heute, und nicht wie gewohnt am Mittwoch ;)
 
In meinem gestrigen Blogpost hatte ich Euch ja eine Überraschung versprochen - und hier ist sie: In Kooperation mit dem dänischen Ferienhaus-Portal Cofman darf ich einen 200 Euro Gutschein für Euren nächsten Ferienhaus-Urlaub an Euch verlosen!
 
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Mit über 200.000 Ferienhäusern in ganz Europa gibt es bei Cofman eine riesige Auswahl, wobei der Fokus auf unserem nördlichen Nachbarland, auf Dänemark liegt. Ihr wisst ja, dort haben wir auch bereits viele wunderschöne Ferienhausurlaube erlebt! Gerade für Familien mit Kindern ist Dänemark ein ideales Reiseland, aber auch als Pärchen oder mit Freunden kann man dort wunderbar seine Ferien verbringen.
 
Als Partner von über 100 Ferienhaus-Anbietern bietet Cofman seinen Kunden 95% aller Ferienhäuser in Dänemark an - da ist für jeden etwas dabei! Wie wäre es mit einem schönen Haus in den Dünen, vielleicht sogar mit Meerblick, einem familienfreundlichen Haus mit Schaukel, Sandkasten und Kinderbett oder auch einer Ferienwohnung, in die Ihr Euren Familienhund mitbringen dürft?
 
Wir haben in den letzten Jahren auch oft eine Sauna im Ferienhaus gehabt oder einen Whirlpool, in dem unsere Küstenkinder richtig Spaß hatten. Und dann die wunderschönen Spaziergänge am Strand und die Sonnenuntergänge am Meer! Oder mal auf einen Leuchtturm steigen, das Legoland oder ein Wikinger-Zentrum besuchen? Dänemark ist so wunderschön! Ach, ich könnte Euch ewig etwas vorschwärmen...
 
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Cofman Ferienhäuser
 
VERLOSUNG
 
Aber überzeugt Euch doch selbst - bei Eurem nächsten Urlaub in Dänemark! Dafür darf ich einen 200 Euro Gutschein von Cofman an Euch verlosen. Und es kommt noch besser: Bei dieser Verlosung gibt es nur Gewinner!
 
Denn schon jetzt könnt Ihr Euren ganz persönlichen Nikolaus-Gutschein über 15 Euro Rabatt von Cofman erhalten. Schickt dazu bitte eine kurze Mail mit dem Betreff „Küstenkids unterwegs – 15€“ an kundenservice@cofman.de. Daraufhin erhält jeder Neukunde seinen eigenen Gutscheincode zugeschickt, der bei der nächsten Ferienhausbuchung eingelöst werden kann.

So geht keiner leer aus und es können sich an Nikolaus alle freuen!!!

TEILNAHMEBEDINGUNGEN

1.) Folgt Küstenkidsunterwegs und Cofman auf Facebook. Wenn Ihr dort nicht seid, abonniert mich auf Instagram oder erzählt anderen Eltern von meinem Blog :)

2.) Ich freue mich und Ihr bekommt ein Extralos, wenn Ihr diesen Beitrag auf Facebook teilt.
 
3.) Hinterlasst einen netten Kommentar unter diesem Post (anonyme Teilnehmer bitte Namen + Mail-Adresse hinterlassen, damit ich im Falle des Falles weiß, wer gewonnen hat) und beantwortet folgende Frage: Welches Haus bei Cofman gefällt Euch besonders gut? Guckt dazu hier ;) 


4.) Teilnehmen könnt Ihr bis zum 13.12.2016, um 23.59 Uhr.

Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Gewinn wird nicht in bar ausgezahlt. Die Verlosung steht in keiner Verbindung zu Facebook oder anderen sozialen Medien und wird in keiner Weise von diesen gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Der/die glückliche Gewinner/in wird ausgelost und auf meiner Gewinner-Liste hier auf dem Blog bekannt gegeben.

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Ich wünsche Euch allen ganz viel Glück!!!
 
Ahoi und bis bald
 
Eure Küstenmami

 
Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit und mit Unterstützung von Cofman entstanden.

Montag, 5. Dezember 2016

WMDEDGT: Ein Tag im Advent bei der Küstenfamilie

WMDEDGT Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?
 
Moin, Ihr Lieben!
 
Willkommen in unserem Tag! Heute nehme ich Euch mal wieder mit durch unseren Alltag, denn ich habe richtig Lust auf Tagebuchbloggen. Und zwar im WMDEDGT aka "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" Modus, dieser schönen Aktion von Frau Brüllen, die immer am 5. des Monats stattfindet.
 
Wenn Ihr hier schon eine Weile mitlest, kennt Ihr das schon: Heute blogge ich fortlaufend, d.h. ich schreibe an unserem Tag und diesem Text immer Stück für Stück weiter, während die Zeit fortschreitet. Und Ihr seid dabei! Schaut also immer mal wieder rein; dann steht hier vielleicht schon etwas Neues ;)
 
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Was ist so besonderes dran an diesem Montag? Gestern hatten wir den 2. Advent und morgen ist Nikolaus - er liegt also voll in der Adventszeit und unser Tag ist voll mit ganz vielen kleinen und großen vorweihnachtlichen Dingen. Die kleinen sind mir manchmal sogar noch lieber als die großen; denn so winzig sie scheinen, so wichtig sind sie doch, um uns spüren zu lassen, dass es auf Weihnachten zugeht. Und auch mit wenig Aufwand machen wir es uns heute richtig schön :)
 
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Beim Aufstehen ist es noch richtig dunkel. Und kalt! Ganz knapp über Null, aber wir haben ja auch Dezember. Ich locke meine Küstenkinder aus dem Bett mit dem Versprechen, dass wir gleich unsere Adventskalenderkerze anzünden. Aber erst wollen sie kuscheln...

Nach dem Kuscheln und Aufstehen kommt das Wickeln und Anziehen, das ist immer nur so mittel beliebt ;) Umso mehr dann das Frühstück, zumindest bei unserem kleinen Küstenmädchen, das es gar nicht erwarten kann, seine Milch zu trinken. Dabei wird dann auch wie versprochen die Adventskalenderkerze angezündet. Unsere Küstenkinder bestehen mittlerweile bei jeder Mahlzeit darauf, so dass sie schon ganz schön weit herunter gebrannt ist. Wenn es nach der Kerze ginge, wäre Nikolaus schon lange vorbei ;)

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Das Türchen vom Adventskalender selbst hingegen öffnen wir nicht morgens, und das ganz bewusst. Morgens sind wir nämlich dermaßen mit Fertigmachen, Frühstücken und Zur-Arbeit-Kommen beschäftigt, dass der schöne Adventskalender viel zu kurz käme und wir unsere Kids viel zu schnell wieder vom Spielen mit den neuen Sachen losreißen müssten. Deshalb machen wir das später am Tag in aller Gemütlichkeit. Dann haben wir alle mehr davon und müssen uns nicht hetzen. Doch davon berichte ich Euch nachher mehr...

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Der Küstenpapi flitzt los zur Arbeit, und ich stelle noch schnell die ersten Sätze hier online. Und ich gucke neugierig, wer alles bei meinem Schlitten-Gewinnspiel auf Instagram mitgemacht hat. Ich freue mich immer so, wenn ich etwas Schönes für Euch organisieren
kann :) Hüpft doch auch noch mit in den Lostopf!


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Dann muss ich meine kleinen Racker auch schon anziehen und in die warmen Winteranzüge packen, denn heute gehen wir alle zusammen zur Tagesmutter. Die Eingewöhnung für mein kleines Küstenmädchen hat begonnen! Das Loskommen ist so eine Sache: Natürlich braucht meine Lütte im letzten Augenblick doch noch eine frische Windel, und der Küstenjunge kann sich echt schwer vom Anblick der Weihnachtsgirlande losreißen. Ja, ich habe das Haus schon etwas ziemlich weihnachtlich geschmückt - findet jedenfalls mein Mann - aber das wird noch mehr werden ;)

Ich schiebe den großen Doppelwagen den gefrorenen Weg entlang und freue mich mich über den frostglitzernden Winterwald. Die Sonne geht langsam auf - heute wird bestimmt ein schöner Tag! Aus dem Fenster der Tagesmutter leuchtet uns bereits ein Weihnachtsstern entgegen. "Stern, Stern", ruft mein kleines Mädchen begeistert und so haben wir gleich einen guten Start. Auch dass der Küstenjunge schon eine Weile dorthin geht, hilft sehr; er zeigt seiner kleinen Schwester alles und ist ganz der "große" Bruder.

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Vormittags gehen wir mit allen Kindern raus, inzwischen ist herrliches, blitzeblaues Winterwetter. Ach, ich mag es so gern, draußen zu sein und meine Küstenkinder auch. Sie wollen die Enten sehen, also machen wir uns auf dem Weg zum See. Die Kids sind echt gerne am Wasser, egal ob Strand oder anderswo. Der Teich ist halb zugefroren und leuchtet richtig in der Sonne, wunderschön!

Mittags schieben wir nach Hause, beide Kids sind richtig geschafft, das ist auch verständlich nach so viel Neuem. Auf dem Rückweg begegnen wir einer Freundin und schnacken kurz, dann schaue ich noch schnell bei der Nachbarin rein, und wir tauschen Rezepte für Weihnachtsplätzchen aus. Danach muss ich mich beeilen: Dem kleinen Küstenmädchen fallen nämlich schon die Augen zu und wir wollen doch alle gemeinsam Mittagsschlaf machen!


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Geschafft :) Die Kids sind im Bett. Ich schreibe wieder ein paar Sätze für Euch und bereite die Nikolaus-Überraschung für morgen vor. Die darf ja noch keiner mitkriegen ;) Dann lege ich mich selbst mit hin, denn dadurch, dass momentan so viel bei uns passiert, sind die Nächte ganz schön unruhig. Ich würde mal sagen, ich befinde mich gerade im 7. Stadium der Müdigkeit. Doch es bestimmt nur eine Phase ;)
 
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Das Aufstehen fällt meinen Küstenkindern leicht, denn nach dem Mittagsschlaf ist bei uns immer Zeit für den Adventskalender. Wie spannend! Darin sind diesmal Puzzleteile - und gleich wird damit gespielt. Das ist gut, denn dann kann ich ein bisschen Haushalt machen, der natürlich liegen bleibt, wenn wir vormittags bei der Eingewöhnung bzw. Tagesmutter sind.



Doch schon steht mein Küstenjunge wieder nehmen mir: "Mama, Deko!" Unglaublich, wie gern meine kleinen Racker mithelfen, das Haus zu schmücken, jeden Tag muss mindestens ein neues Teil aus dem Keller geholt werden. Es bin also nicht nur ich ;)

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Zwischendurch essen wir einen Obstteller und ein paar andere Snacks. Dazu werden nochmal beide Kerzen am Adventskranz angezündet; eigentlich, um die Adventskalenderkerze zu entlasten... Aber da gibt es Protest: Sie muss wieder ran - und schon haben wir statt des 5. den 10. Dezember :) Danach basteln wir ein wenig, auch das gehört bei uns zur Adventszeit.
 
Am frühen Abend kommt der Küstenpapi nach Hause und begrüßt seine Süßen. Das gibt mir Gelegenheit, ein paar Mails zu beantworten und noch ein bisschen was für morgen vorzubereiten... Diesmal für Euch, denn auf Facebook soll es eine tolle Nikolaus-Überraschung geben! Ihr dürft gespannt sein :)
 
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Zum Abendbrot gibt's nicht nur die familienüblichen Klassiker, sondern auch... Ihr ahnt es schon, oder? Die besagte Kerze jedenfalls brennt bis auf den 11. runter :) Wir erzählen vom Tag, und freuen uns schon mal auf morgen vor. Nur warum die Stiefel geputzt werden sollen sieht unser Küstenjunge so gar nicht ein!

Nachdem wir alle mit dem Essen fertig sind, gibt es noch ein Highlight: Unter großem "Oh" und "Ah" (der Kinder) und einem leisen "Muss das sein" (des Mannes) wird feierlich (ich) unser beleuchteter Adventsstern aufgehängt. Ich bin ja mal gespannt, ob der ab morgen der Kerze zu einer kleinen Pause verhelfen kann...

Dann kommt unsere Abendroutine: Aufräumen, Zähneputzen, Wickeln, ins Bett bringen. Natürlich nicht ohne 3 x "Kleine Igel schlafen gern" und seit neuestem auch "Liebe Kerze, leuchte..." Tsja, selbst schuld ;) Mein Mann hat übrigens beschlossen, dass wir ab Januar mindestens 6 (!) Monate Kerzenfrei machen...

Gleich werde ich noch ein bisschen aufräumen, den Stiefelchen den letzten Schliff geben und (natürlich) eine Runde bloggen.

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Und Ihr, was habt Ihr den ganzen (Advents-)Tag lang gemacht?

Ich wünsche Euch einen schönen Abend und morgen einen wundervollen Nikolaus-Tag mit leuchtenden Kinderaugen!!!

Eure Küstenmami

Freitag, 2. Dezember 2016

Ein Satz, der mein Leben besser macht


 
Moin, Ihr Lieben!
 
Es ist Anfang Dezember und Zeit für mich, einmal inne zu halten. Denn einerseits freue ich mich total auf die Advents- und Vorweihnachtszeit: Auf den Kerzenschein, das Kuscheln vorm Kamin mit meinen Küstenkindern, die Weihnachtsbäckerei und die leuchtende Kinderaugen, und ganz besonders auf den Moment, wenn wir alle zusammen unter dem Tannenbaum die Geschenke auspacken.

Andererseits wird diese Zeit stressig genug. Mit viel Trubel, einigen harten Deadlines bis Jahresende, Besorgungen auf den letzten Drücker und einer Menge Verpflichtungen, auch emotionaler Art.

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Sicher kann man einiges noch besser organisieren und sich das Leben damit leichter machen; das Netz ist voll von guten Tipps für das beste Weihnachten aller Zeiten. Doch ehrlich gesagt: Diese Anforderung macht mir gerade nur noch mehr Druck. Ich bin halt nicht Mami Perfekt. Realistisch betrachtet werde ich nicht auch noch einen 10-Punkte-Optimierungsplan schaffen, auch wenn der durchaus seine Berechtigung hätte. Nicht jetzt.

Deshalb lasse ich das einfach.

Denn was nützen die vielen guten Vorsätze, wenn ich es nicht schaffe, sie in mein Leben zu integrieren? Zu anderen Zeiten mag das vielleicht anders sein, und für andere Leute auch gut funktionieren. Aber ich brauche jetzt nicht noch 15 Extra-Punkte auf meiner ohnehin schon zu vollen To-Do-Liste.

Ich brauche eine Sache, die mir hilft.

Denn eine Sache kann ich schaffen, an eine Sache kann ich denken, sie mir realistischerweise vornehmen und umsetzen.

Eine Sache, die mich durch die schöne, aber trubelige Vorweihnachtszeit bringt. Die mich rettet, wenn ich in der Hektik der Vorbereitungen und den Anforderungen des Alltags unterzugehen drohe. Die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert :) Und möglichst nicht nur in meins, sondern auch in das von anderen. Eine Sache, die kaum Zeit kostet, keinen extra Aufwand bedeutet und vor allem: Keinen Stress.

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Ist das möglich? Ja!

Denn als ich überlegte, was diese eine Sache sein könnte, und fette Extra-Geschenke, nervige Extra-Veranstaltungen und überflüssiges Extra-Putzen beiseite schob, schoss mir genau ein Satz durch den Kopf:

"Ich bin froh, dass es Dich gibt!"

Klingt das erstmal seltsam für Euch?

Es ist nur ein Satz. Aber ein Satz, der das Herz öffnet. Und zwar nicht nur das Herz desjenigen, der ihn gesagt bekommt, sondern auch desjenigen, der ihn äußert. Schon jetzt, wenn ich ihn nur probehalber vor mich hin sage, bewirkt er etwas in mir. Indem ich ihn äußere, gehe ich weg von der Hektik um mich herum und in mich hinein. Ich denke an die, die mir am Herzen liegen. Dann wird es warm in mir, und alles andere ist nicht mehr so wichtig.

Dankbarkeit breitet sich in mir aus. Und Dankbarkeit macht das Herz weit, nicht eng. Dankbarkeit tut gut, denjenigen, gegenüber denen ich sie empfinde und ausdrücke, aber auch mir selbst. Sie macht mir bewusst, was ich im Leben habe, was darin schön und wertvoll ist und was ich nicht missen möchte.

Meine geliebten Küstenkinder natürlich, aber auch meinen Mann, der mich unterstützt, wo er nur kann. Meine Nachbarin, die immer einen guten Rat hat, wenn ich an ihre Tür klopfe. Meine liebe Freundin, die mich mit ihren köstlichen Schokoladen-Plätzchen aufheitert und mit der ich über alles reden kann. Aber auch unsere Tagesmutter, die sich liebevoll um unsere Kinder kümmert, während wir arbeiten, mein Chorleiter, der stets tolle Stücke und gute Laune zum Proben mitbringt, unsere einfühlsame Zahnärztin und der alte Herr auf der Straße, der jeden einzelnen Tag freundlich grüßt und dessen Hund meine Küstenkinder streicheln dürfen.

Ihnen allen gilt meine Dankbarkeit, Ihnen allen möchte ich in den nächsten Tagen und Wochen diesen Satz sagen. Und damit nicht nur ihr, sondern auch mein Leben besser machen. Das funktioniert, jawoll ;)

Und Euch, Euch möchte ich ihn auch sagen, denn mein Blog ist etwas Gutes in meinem Leben, und Ihr, meine Leserinnen und Leser, seid essentiell dafür:

Ich bin froh, dass es Euch gibt.

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Deshalb ist dieser Satz mein Monatsmotto. Vielleicht mögt Ihr ihn ja auch mal ausprobieren - er tut einfach gut.

Ganz viele weitere inspirierende und kluge Motti findet Ihr bei Sonja auf dem schönen Blog wertvoll, schaut dort doch mal vorbei!


(Bildquelle: http://www.wertvoll-blog.de/entspannte-adventszeit-monatsmotto-dezember/)

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Ich wünsche Euch eine wunderbare, gesegnete und entspannte Vorweihnachtszeit!

Ahoi

Eure Küstenmami

Mittwoch, 30. November 2016

Gastbeitrag & Rezept: Kartoffelpuffer aus dem Waffeleisen

 
Moin, Ihr Lieben!
 
Als Mami hat man ja so seine Ansprüche an die Mahlzeiten ;) Gesund und lecker sollen die Gerichte sein, kinderfreundlich natürlich, und dennoch einfach und schnell zu kochen. Wenn möglich auch noch ein Erlebnis am Familientisch bieten - ein positives natürlich! Quasi die Quadratur des Kreises...
 
Da bin ich immer dankbar, wenn mir eine liebe Freundin einen guten Tipp gibt oder mir ein tolles Rezept zusteckt. So wie das hier von der einzigartigen Mimi, die ihre Kartoffelpuffer einfach im Waffeleisen macht, sehr zur Freude aller mitessenden Kinder. Das Rezept, das sie Euch heute zeigt, ist übrigens typisch für sie. Denn Mimi präsentiert auf ihrem Foodblog nicht nur unglaublich leckere Gerichte aller Art, sondern hat oft auch noch schöne Ideen zum Einkauf, zur Zubereitung und rund um den Familientisch parat. Einfach unglaublich diese Frau, die den Norden (fast) so sehr liebt wie ich :)
 
Viel Spaß beim Lesen und Genießen ihres Gastbeitrags!

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Kartoffelpuffer aus dem Waffeleisen

Heute bin ich auf Einladung der lieben Küstenmami zu Gast auf ihrem Blog 
Küstenkidsunterwegs. Herzlichen Dank für die Einladung, da bringe ich doch gerne etwas leckeres und schnelles zu Essen für uns und die Kids mit. Bevor es jedoch gleich zum Rezept der Kartoffelpuffer aus dem Waffeleisen geht, möchte ich mich und meinen Foodblog kurz vorstellen.
 

Mimis Foodblog existiert jetzt seit knapp zwei Jahren. Angefangen hatte alles mit einer kleinen Facebookseite, da ich mir selbst eine Art Rezeptbuch oder Rezeptsammlung anlegen wollte. Da mir eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sehr wichtig ist und ich gerne noch ein paar Aspekte über das Rezept hinaus los werden möchte, hat sich mit der Zeit eine Mischung von Foodblog mit einer persönlichen Note entwickelt. Meinen Mann, der häufig als Qualitätskontrolle herhalten muss, und mich hat es vor Jahren durch das Studium aus dem Schwabenländle nach Kiel verschlagen.



Und irgendwie sind wir im Laufe der Jahre immer mehr vor Ort angekommen, haben Freunde und Bekannte gefunden, uns vor Ort in die Mentalität der Norddeutschen verliebt und sind nun im Hamburger Raum hängen geblieben. Daher verbindet unsere Blogs auf alle Fälle die große Liebe für die Küste, die Norddeutsche Weite, Mentalität und den gesamten Norden.



Essen, Kochen, Einkaufen und die Verarbeitung der Lebensmittel ist für mich nicht nur ein Zweck um satt zu werden. Geselligkeit, Genuss und die bewusste Entscheidung für regionale und saisonale Produkte sind mir auch im Alltag und auf dem Blog wichtig. Unsere Kaufentscheidungen haben stets auch Auswirkungen auf unser Umfeld. Seien es die Bauern, die Läden vor Ort, Selbstständige, unsere Klimabilanz und auch unseren eigenen Stresslevel beim Einkauf. Zudem ist es mir immer sehr wichtig, dass Lebensmittel nicht verschwendet werden. Häufig kommen bei mir in den Artikeln Beispiele, wie übrig gebliebenes Essen oder Reste neu kombiniert oder weiter verarbeitet werden können.

Ihr merkt schon, es tut sich hier ein weites Themenfeld auf. Da ich selbst schon seit längerem den Küstenkidsunterwegs fleißig bei Instagram folge und mich stets über die regen Aktivitäten freue, bin ich heute besonders glücklich mein schnelles, einfaches und leckeres Rezept für Kartoffelpuffer aus dem Waffeleisen mitbringen zu dürfen.

 

Kartoffelpuffer waren für mich in meiner Kindheit eines meiner Lieblingsrezepte. Jedoch sind selbst gemachte Kartoffelpuffer aus dem Backofen schnell etwas matschig (besonders wenn sie in größeren Menge gemacht werden) und die aus der Pfanne neigen leider hin und wieder dazu das ganze Fett aufzusaugen, so dass sie sehr schwer werden. Mit den Kartoffelpuffern aus dem Waffeleisen habt ihr die Möglichkeit das Fett beim Anbraten zu sparen und gleichzeitig werden sie schön knusprig.
 
Von Vorteil ist es jedoch, wenn ihr ein großes Waffeleisen oder so ein Doppelwaffeleisen habt. So kann das Essen in der Küche oder am Esstisch direkt zu einem kleinen Erlebnis werden, da man gemeinsam auf die nächste Kartoffelpuffer-Waffel wartet, sie aufteilt, zwischendurch vielleicht noch einen Salat isst und sich über den Tag austauschen kann. Auch für die Kids ist es immer wieder spannend, wenn sie selbst am Entstehungsprozess des Essens beteiligt sind.



Zubereitung Kartoffelpuffer aus dem Waffeleisen für vier Personen:

* 400g geschälte Kartoffeln

* 1 kleine Zwiebel

* 2 EL Dinkelvollkornmehl

* 1 EL geschmolzene Butter

* 1 großes Ei

* Muskatnuss

* Salz

* Pfeffer



Zunächst schält und reibt ihr die Kartoffeln und die Zwiebel mit einer feinen Reibe. Drückt die geriebenen Kartoffeln noch einmal mit einem Küchentuch oder einem Geschirrtuch aus, so dass ihr die überflüssige Flüssigkeit entfernen könnt.

Nun gebt ihr die geschmolzene Butter, das Mehl, das Ei und die Gewürze hinzu. Verknetet alles ordentlich.



Anschließend kann der Kartoffelpufferteig in das Waffeleisen. Macht die Schicht nicht zu dick. Je dicker der Teig ist, desto länger braucht der Kartoffelpuffer im Waffeleisen. Durchschnittlich könnt ihr mit 2-3 Minuten pro Kartoffelpuffer rechnen.

Wunderbar dazu passen Apfelmus und etwas Preiselbeeren.
 

Lasst es Euch gut schmecken und viel Freude mit den Kartoffelpuffern aus dem Waffeleisen. Herzlichen Dank noch für die Einladung zu Deinem Blog, liebe Küstenmami <3

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Danke für's Kochen und Zeigen, liebe Mimi! Jetzt habe ich allerdings Hunger und meine Küstenkinder auch! Ich werde schnell mal unser Waffeleisen hervorholen ;)
 
Ganz lieben Dank für Deinen tollen Gastbeitrag!!!
 
Und Ihr, liebe Leserinnen und Leser, kennt Ihr auch so einfache und leckere Gerichte? Wenn Ihr Lust habt, hier mal ein tolles Rezept zu veröffentlichen, schickt mir gerne eine Mail an kuestenkidsunterwegs(ät)gmx.de.
 
Guten Appetit und einen schönen Mittwoch!
 
Eure Küstenmami